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Walküren (altnordisch Pl. valkyrjar) bedeuten „die die Gefallenen Auswählenden“. Walküren waren ursprünglich wohl Totendämonen, denen die auf dem Schlachtfeld gefallenen Krieger zufielen. Mit der Verschiebung der Vorstellung von Walhall als Schlachtfeld zum Kriegerhimmel ergab sich auch eine Veränderung im Hinblick auf die Walküren. Die enge Verbindung zu Odin bestand weiterhin, aber die Funktion der Walküren war nun die von in die Schlacht eingreifenden und damit das Schicksal bestimmenden überirdischen Kriegerinnen (zumindest beschreibt das so das altnordische Darraðarljóð), die die Wünsche Odins ausführen und die im Kampf gefallenen Helden zu ihm führen. Dieser Vorstellungswandel machte die Walküren zum beliebten Inventar der Heldendichtung, wo sie vermenschlicht werden und der Liebe zu Irdischen verfallen können.

Richard Wagners Oper „Die Walküre“ bezieht ihren Stoff in modifizierter Form aus der Völsunga saga. Dort ist die neue Vorstellung der Walküren in die germanische Heldensage eingearbeitet und hat mit alten mythologischen Konzepten wenig zu tun.

Literaturnachweis

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