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Völuspá (altnordisch — „Weissagung der Seherin“) ist das erste, berühmteste und wohl auch älteste der mythologischen Gedichte der sogenannten Liederedda im Codex Regius. Die 64 Strophen werden einer Seherin in den Mund gelegt und berichten in Form einer Weissagung von Anfang und Ende der Welt, von Entstehung und Untergang der Götter und Menschen. Snorri Sturluson hat dieses Gedicht in seiner Edda für die Prosadarstellung der nordischen Mythologie intensiv genutzt.

Die Völuspá berichtet von der Schaffung der Welt aus dem Urriesen Ymir, von der Urgeschichte der Götter und der Menschen, von Riesen und Zwergen und vom ersten Krieg zwischen Asen und Wanen. Dem folgen die Beschreibung der den Göttern und Menschen gefährlichen Mächte sowie eine breite Schilderung der endzeitlichen Ereignisse um die Ragnarök. Das Verlöschen der Sonne, der Sturz der Götter und der vernichtende Weltbrand bedeuten aber kein endgültiges Ende. Die letzten Strophen der Völuspá beschreiben die Entstehung einer zukünftigen, besseren Welt.

Literaturnachweis

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