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Hávamál (Háv, altnordisch — „Die Sprüche des Hohen“) ist eine Folge von Gedichten in der Edda, die, bis auf kurze mythologische Abschnitte, der eddischen Wissensdichtung zuzuordnen sind. Die 164 Strophen werden als „Sprüche des Hohen“ bezeichnet und damit Odin in den Mund gelegt. Sie beinhalten Regeln und Lehren für den täglichen Gebrauch (z. B. das Verhalten als Gast beim Essen) sowie Lehren in Liebesdingen und auch Strophen, die aufzählen, wovor man sich hüten soll. Dem folgen dann eine Reihe von Lehren an einen jungen Mann namens Loddfáfnir, woran sich der für die Mythologie bedeutendste Teil anschließt, das sogenannte „Runengedicht Odins“. Dort ist beschrieben, dass Odin durch ein Selbstopfer die Kenntnis der Runen erwarb, indem er neun Nächte ohne Speis und Trank am „windigen Baum“ hing. Im letzten Teil der Hávamál finden sich Ankündigungen von Zaubersprüchen, die aber selbst nicht mitgeteilt werden.

Literaturnachweis

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