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Gullveig (altnordisch — „Gold-Trank, Gold-Rausch“, auf jeden Fall „die personifizierte Gier nach Gold“) ist eine Zauberin oder Seherin in der Völuspá (altnordisch — „die Weissagung der Seherin“), dem berühmtesten Götterlied der Lieder-Edda. Sie wird erst nach ihrer dreifachen Wiedergeburt unter dem Namen Heiðr zauberkundig genannt. Ihre magischen Fähigkeiten stellt Gullveig/Heiðr auf die Seite der Wanen (einer zweiten Götterfamilie neben den Asen, die Snorri Sturluson erwähnt). Gullveig wird auch als Freyja gedeutet, die diejenige Göttin ist, die am engsten mit Gold assoziiert wird und zu den Wanen gehört, aber nach dem Wanenkrieg bei den Asen anzutreffen ist. Möglicherweise ist in Gullveig/Freyja eine „Agentin“ der Wanen zu sehen, die durch Goldgier, Lust und Zauberei Zwietracht unter den Asen sähen sollte.

Literaturnachweis

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