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Mara und der Feuerbringer
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Autor Tommy Krappweis
Illustrator Adriaan Prent
Veröffentlichung Deutschland 14. September 2009
Verlag SchneiderBuch
ISBN 3505126462, 978-3505126468
Romane
Vorgänger
-
Nachfolger
Mara und der Feuerbringer: Das Todesmal
Mara und der Feuerbringer ist der erste Teil der Roman-Trilogie.

KurzbeschreibungBearbeiten

Die vierzehnjährige Mara wäre am liebsten eines. Unauffällig. Ein ganz normales Mädchen. Ohne die Tagträume, die immer wieder Grund für die ständigen Hänseleien in der Schule sind. Doch gerade als sie beschließt, ihr Leben zu ändern, passiert etwas Unglaubliches: Mara erfährt, dass sie eine der letzten Seherinnen ist. Eine „Spákona“. Durch ihre besondere Gabe soll sie eine Katastrophe verhindern: Wenn sich Loki, seines Zeichens nordischer Halbgott und Dämon, von seinen Fesseln befreit, steht der Untergang der Welt kurz bevor. Maras beschauliche Welt gerät völlig aus den Fugen. Sie wird zur Hauptfigur in einem gefährlichen Abenteuer – das mitten in der Welt der Götter und Sagen stattfindet.

InhaltBearbeiten

Plötzlich hat die vierzehnjährige Mara Lorbeer wieder eine dieser Visionen: Auf einem Felsen liegt ein kräftiger Mann, an den blanken Stein gefesselt. Es ist kein Mensch des 21. Jahrhunderts. Vielleicht ein Wikinger? Er blickt Mara aus dunklen, intelligenten Augen an – bis sein Gesicht wieder zu einer schmerzverzerrten Fratze wird. Mara hört das Schreien, das ihr in Mark und Bein dringt. Dann sieht sie den Grund für den Schmerz: Über dem Mann windet sich eine Schlange, aus deren Maul ätzendes Gift auf den Mann tropft...

Mara versucht, die verstörende Vision abzuschütteln. Dass sie dafür von ihren Mitschülern gehänselt wird, kennt sie schon. Wie gerne wäre sie ein ganz normaler Teenager – mit einer ganz normalen Mutter. Doch Christa Lorbeer ist wirklich alles andere als normal. Maras Mutter ist eine nach Erleuchtung Suchende, die ihre Tochter ständig zu so etwas Absurdem wie Baumsprechstunden und Erdmutterseminaren mitschleift. Mutter und Tochter entfernen sich immer weiter voneinander und so will Mara ihr nichts anvertrauen. Stattdessen muss sie mal wieder Bäume umarmen... Doch ausgerechnet dadurch ändert sich Maras Leben. Ein sprechender Zweig erklärt ihr, was es mit den Visionen auf sich hat: Der Mann, den Mara immer wieder leiden sieht, ist der Halbgott Loki, der gerissene Feind der germanischen Götter. Diese hatten ihn vor zweitausend Jahren als Strafe für seine Vergehen gefesselt. Doch nun ist Loki dabei, sich loszureißen. Und wenn dies geschieht, wird er die Götterdämmerung herbeiführen – das Ende der Welt. Mara, die die letzte Seherin der Germanen sein soll, ist dazu auserkoren, den Weltuntergang zu verhindern! Die Zeit drängt, denn Loki konnte schon einen Arm seinen Fesseln entwinden. Götterdämmerung? Loki? Germanen? Na toll! Mara hält sich selbst wirklich für die falscheste Person auf dem gesamten Erdenrund für sowas. Verwirrt und überfordert sucht sie Hilfe. Diese findet sie schließlich bei Professor Reinhold Weissinger, unter anderem Autor des „Lexikon der germanischen Mythologie“. Wenn der nicht weiß, wie man dafür sorgt, dass Loki bleibt, wo er ist – wer dann? Sie kann den humorvollen, aber sehr genauen Wissenschaftler eindrucksvoll für sich gewinnen, indem es ihr gelingt, ihn in eine ihrer überwältigenden Visionen mitzunehmen: Die beiden begegnen dem germanischen Gott Thor bei seinem wahnwitzigen Versuch, die riesige, mythische Midgardschlange mit einer Angel aus dem Meer zu ziehen. Sie starren dem Monster direkt ins Auge, werden über die peitschende See geschleudert und erst im letzten Moment kann Mara die beiden wieder in die Realität zurückholen...

Nach diesem unglaublichen Abenteuer wird Professor Weissinger zu Maras Verbündetem. Er ist ebenso skeptisch wie begeistert, seinem Forschungsfeld Auge in Auge gegenüber zu stehen, was immer wieder für skurrile und humorvolle Situationen sorgen wird. Zusammen mit Mara als „Weltenretterin wider Willen“ ergeben sie ein höchst ungewöhnliches Gespann. Gleichzeitig öffnen sich die Türen für ein ganz anderes Abenteuer: Professor Weissinger und Maras Mutter Christa, so unterschiedlich sie auch sein mögen, scheinen sich für einander zu interessieren. Soll Mara das jetzt gut oder schlecht finden?! Für Mara wird es immer schwieriger, den ganzen Götterdämmerungswahnsinn vor ihrer Mutter geheim zu halten, als sich Realität und Götterwelt immer mehr vermischen und Lokis mächtige Schmerzensschreie fast Maras gesamtes Schulgebäude zerstören. Christa ahnt spätestens, dass hier etwas im Busch ist, als die Polizei anschließend auf der Suche nach ihrer Tochter ist. Dass Christa Lorbeer selbst eine Schlüsselrolle in der Verhinderung der Götterdämmerung spielen wird, ahnt sie natürlich noch nicht.

Mara ist vollends verwirrt, als ausgerechnet Loki Mara in einer ihrer Visionen um Hilfe bittet: Seine Frau Sigyn wurde von einem Feuerwesen namens Loge - dem Feuerbringer - entführt. Zweitausend Jahre lang hatte sie eine Schale über Loki gehalten, um ihn vor dem ätzenden Speichel der Schlange zu schützen. Doch Professor Weissinger warnt eindringlich: Loki ist ein gerissener Trickser! Man kann ihm nicht trauen! Mara besteht darauf, Sigyn trotzdem zu befreien. Doch nach einer lebensgefährlichen Begegnung mit dem Feuerbringer ist Maras Wunsch nach einem kräftigen Superhelden mit einem ordentlichen Schwert wirklich groß. Der Professor hat eine Idee: Aus einer gemeinsamen Vision nehmen Mara und Professor Weissinger den germanischen Helden Siegfried mit – leider inklusive Drachen. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände landen sie allesamt auf der Münchner Ludwigsbrücke, die das gewaltige Urtier in einem furiosen Kampf gegen Autos, Busse und Siegfried in Schutt und Asche legt. Mara gelingt schließlich das Meisterstück, den Drachen nebst dazugehörigem Drachentöter direkt dorthin zu transportieren, wo ihr eigentlicher Feind lauert: Zum Feuerbringer... So stehen Mara und Professor Weissinger in einem fulminanten Showdown schließlich einem Wesen gegenüber, das aus unzähligen kleinen Flämmchen zu bestehen scheint! Mara ist völlig verzweifelt: Wie soll man so ein Monster nur besiegen und Sigyn befreien? Alles scheint verloren, doch zusammen gelingt ihnen schließlich ein äußerst knapper Sieg – der Feuerbringer ist geschlagen, Mara am Ende ihrer Kräfte, der Professor ebenso fasziniert wie verwirrt und Siegfried ist… nun ja, nackt. Der Feuerbringer hat alles verbrannt, nur eben nicht seine berühmte unverletzliche Drachenbluthaut. Als Christa voller Sorge ihre Tochter endlich in die Arme schließen kann, würde Mara ihr am liebsten alles erzählen. Sie tut es aber (noch) nicht, dafür macht sie etwas anderes, um ihrer Mutter endlich wieder nahe zu sein: Sie versetzt beide in den sagenhaften Wald der Nibelungensage. Die lang ersehnte Annäherung zwischen den beiden ist ein rührender emotionaler Moment. Leider wird Mara sich bald wünschen, doch einfach mit ihrer Mutter geredet zu haben: Denn dummerweise ist Christa ab sofort der festen Überzeugung, sie selbst hätte die beiden in den Wald versetzt als Ergebnis ihrer jahrelangen esoterischen Bemühungen... Doch das Abenteuer ist noch längst nicht vorbei. Loki bittet Mara eindringlich, ihn zu befreien! Wird Mara die Warnungen des Professors schließlich ignorieren? Kommen sich Reinhold Weissinger und Christa näher? Sammelt der Feuerbringer nur seine Kräfte, um gestärkt zurückzuschlagen? Und wer ist eigentlich Maras geheimnisvoller Auftraggeber? Vielleicht am Ende sogar Odin persönlich?...

LeseprobeBearbeiten

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PressestimmenBearbeiten

  • „humorvoll erzählt“ (...) „spannende Handlung“ (...) „Ursprünglich sollte Krappweis für ProSieben eine Mystery-Serie entwerfen. Gut, dass er sich stattdessen Mara ausgedacht hat.“ (Hannoversche Allgemeine Zeitung)
  • „Witzig und spannend geschrieben, lässt einen das Buch so manches über Sagen und Götter erfahren, ohne jemals schulmeisterlich zu wirken.“ (Berliner Zeitung)
  • „Tommy Krappweis hat sich für seinen Roman in die Germanen-Welt eingelesen.“ (Westdeutsche Zeitung)
  • „Trocken ist der Stoff aber keineswegs. Dafür sorgen schon allein Maras verschrobener Humor à la „Bernd das Brot“ und die packenden Abenteuer, die sich locker mit „Harry Potter“ und dem „Da Vinci Code“ messen können.“ (Rheinische Post)
  • „Eine skurrile und spannende Begegnung von Vergangenheit und Gegenwart.“ (www.medienbewusst.de)
  • „So ist Mara ein witziger, spannender und gut geschriebener Fantasyroman für junge und jung gebliebene Leser, der auf sehr unterhaltsame Weise das Interesse für die germanischen Mythologie weckt.“ (www.literatopia.de)

VideosBearbeiten

Weitere LinksBearbeiten

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